2015 startet elektronischer Medikationsplan

Unter dem Namen „Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“ startet Anfang 2015 unter dem Dach des Landesgesundheitsministeriums ein Modellprojekt im Ärztekammerbezirk Rheinland-Pfalz. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus sollen Patienten in öffentlichen Apotheken und in Arztpraxen für ein halbes Jahr engmaschig in ihrer Medikation begleitet werden.

Ziel ist es, die Praxistauglichkeit eines bundeseinheitlichen Medikationsplans in elektronischer Form als Informationsträger zwischen Apotheken, Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten zu testen. Die Anwerbung der Patienten erfolgt in den genannten Krankenhäusern durch die Krankenhausapotheker. Benennt der Patient eine Apotheke als Stammapotheke, setzen sich die Krankenhausapotheker mit dieser Apotheke in Verbindung.

Eine Teilnahme der Patienten ist nur möglich, wenn auch die jeweilige Stammapotheke und/oder der Hausarzt zur Mitwirkung bereit ist. Ärzte und Apotheken erhalten für die Teilnahme eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro pro Patient und Quartal. Die Techniker Krankenkasse unterstützt das Projekt.

Auszug aus dem DATEV Mandanten-Newsletter Ärzte - 1. Quartal 2015

12. Mai 2015 | Steuernews