Dienstfahrrad statt Gehaltserhöhung: Ihr Steuerberater aus Halberstadt sagt, wie es geht!

Seit dem 1.1.2019 ist das betriebliche Fahrrad für Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Überlassung eines Dienstfahrrads ist aus steuerlicher Sicht oft sinnvoll. Doch bevor Sie Ihrem Arbeitnehmer ein neues Zweirad vors Büro stellen, sollten Sie unseren Blogtext lesen. Wir erklären Ihnen, wie beide Seiten etwas davon haben und welche Risiken es gibt.

Was ist ein Dienstfahrrad?

Ein Dienstfahrrad ist sozusagen eine Gehaltserhöhung auf zwei Rädern. Wenn Sie Ihrem Mitarbeiter nicht die gewünschte Gehaltserhöhung zahlen möchten oder können, ist die Überlassung eines Dienstfahrrads ein guter Kompromiss. Der Mitarbeiter erhält ein hochwertiges Rad – und Sie können die Kosten als Betriebsausgaben absetzen.

Dienstfahrrad für den Mitarbeiter: Wie funktioniert das?

Der Arbeitgeber kauft das Fahrrad bzw. E-Bike und überlässt es seinem Arbeitnehmer, der das Rad für Fahrten zur Arbeit und private Touren nutzen darf. Es empfiehlt sich, die genauen Inhalte der Überlassung in einem Zusatz von Arbeitsvertrag festzuhalten.

Bei der Kaufvariante empfehlen wir unseren Mandanten, eine schriftliche Vereinbarung in die Zusatzvereinbarung aufzunehmen. Hiermit wird festgelegt, dass sich der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Betrieb dazu verpflichtet, das Fahrrad zum Zeitwert vom Arbeitgeber zu kaufen, den bestehenden Leasingvertrag zu übernehmen oder dem Arbeitgeber die Kosten zu erstatten. Erfahrungsgemäß wünscht ein neuer Arbeitnehmer auch ein neues Dienstfahrrad.

Das Dienstfahrrad leasen oder kaufen?

Die Kosten für die Anschaffung sowie die laufenden Kosten – zum Beispiel für regelmäßige Wartung – kann der Arbeitgeber über sieben Jahre als Betriebsausgaben abschreiben lassen.

Immer beliebter werden Leasingangebote für das Dienstfahrrad. Die Verträge laufen drei Jahre und beinhalten in der Regel bereits einen Versicherungsschutz. Die Höhe der monatlichen Summe ist abhängig vom Modell des Fahrrads und der Bedingungen im Leasingvertrag. Die monatliche Summe bezahlt der Arbeitgeber, der kann sie jedoch als Betriebsausgaben absetzen.

“Durch die Überlassung eines Dienstfahrrads können wir die Lohnkosten optimieren, wovon sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber profitieren: Statt eines höheren Gehalts, erhält der Mitarbeiter einen Sachlohn in Form eines Dienstfahrrads. Wichtig ist, dass die bisherige Vergütung unverändert bleibt und das Fahrrad dazu kommt.”
Steffi Köchy-Gellfart, Steuerberaterin Halberstadt

Wenn Sie über eine Lohnkostenoptimierung in Form es Dienstfahrrads für Ihren Mitarbeiter nachdenken, holen Sie uns mit ins Boot. Wir sorgen dafür, dass Sie am Ende wirklich davon profitieren – und nicht in die Steuerfalle tappen!

Das Dienstfahrrad als Steuervorteil nutzen: Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert! Jetzt informieren: 039264 95734 0