Einzelpraxis – schwer verkäuflich?

Die Einzelpraxis ist vor allem hinsichtlich der Suche bzw. Einbindung eines Nachfolgers nicht immer die optimale Rechtsform. Hausärzte in Einzelpraxen, die in fünf oder zehn Jahren in den Ruhestand gehen wollen, sollten frühzeitig eine Übergangslösung planen, um nicht am Ende ohne Nachfolger und damit ohne diese Säule der Altersversorgung dazustehen.

Ein möglicher Praxisnachfolger sollte frühzeitig eingebunden werden, z.B. durch die Teilung eines Arztsitzes. Wenn der abgebende Arzt seine letzte halbe Zulassung abgibt, ist der neue Arzt bei der Nachbesetzung der freiberuflichen halben Stelle privilegiert. Er kann sie übernehmen und voll freiberuflich tätig werden. Eine Möglichkeit ist auch, rechtzeitig vor Praxisabgabe eine BAG zu gründen.

Lassen Sie sich hierzu gerne von uns beraten.

Mandanten-Newsletter Ärzte (IV. Quartal 2015)

15. Februar 2016 | Steuernews