Mindestlöhne in der Pflege steigen ab 2018: SKG-Expertin Annett Krüger hat die wichtigsten Infos

Ab 1. Januar 2018 sollen Pflegehilfskräfte mehr verdienen: Die Pflegekommission hat sich auf eine Erhöhung der Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt. Im Osten bleibt er trotzdem niedriger als im Westen. Annett Krüger, Steuerfachangestellte und Ansprechpartnerin für Lohnfragen, erklärt alles Wichtige zur Erhöhung des Mindestlohns.

Wie sieht die Erhöhung aus?

Der Lohn für die Pflege wird bis 2020 in drei Schritten angehoben und soll in diesem Zeitraum im Osten von 10,05 Euro auf 10,85 Euro steigen. Folgendermaßen teilt sich die Erhöhung des Mindestlohns auf

  • Ab 1. Januar 2018: 10,05 Euro im Osten/10,55 Euro im Westen
  • Ab 1. Januar 2019: 10,55 Euro im Osten/11,05 Euro im Westen
  • Ab 1. Januar 2020: 10,85 Euro im Osten/11,35 Euro im Westen

Wen betreffen die Lohnanpassungen?

Der spezielle Mindestlohn gilt nur in Pflegeeinrichtungen und nicht in Privathaushalten. Hier bleibt weiterhin der gesetzliche Mindestlohn gültig.

Wie hilft mir die SKG?

Wir bieten Berufstätigen in der Pflegebranche und Pflegeeinrichtungen besondere Beratungen an. Zum Beispiel erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen Konzepte zur Lohnkostenoptimierung, bei dem Ihre Mitarbeiter mehr Netto vom Bruttolohn erhalten.

Wenden Sie sich bei Fragen an mich. Ich helfe Ihnen gerne weiter!

Ihre Annett Krüger