Papierlose Buchhaltung: SKG und Start-Up Candis arbeiten an der Zukunft

Bei der SKG sind die Zeiten von dicken Ordnern mit Rechnungen bald vorbei. Ab Dezember testen wir für vier Wochen die Buchhaltungssoftware Candis, die unseren Kunden das lästige Zuordnen der Belege abnehmen soll. Unser Mitarbeiter Ronny Pelz erklärt, wie die papierlose Buchhaltung funktioniert.

Automatisches Zuordnen von Belegen

Natürlich freuen wir uns, wenn Sie am Monatsende in unserer Kanzlei vorbeischauen und die Buchhaltung der letzten 30 Tage unter dem Arm haben. Kontakt mit unseren Mandanten ist uns wichtig. Doch wir möchten Ihnen das lästige Sortieren ersparen.

Die Software Candis übernimmt die komplette Vorkontierung. Das bedeutet, Sie müssen die Belege für die Ausgaben nicht mehr selbst einem Buchhaltungsposten zuweisen.

Vorteile für unsere Mandanten:

  • Überweisungen direkt aus dem Programm
  • Auf fehlende Rechnungen wird hingewiesen
  • Programm lernt aus getätigten Buchungen
  • Geringerer Zeitaufwand
  • Keine Zuordnungsprobleme mehr

Das Programm erkennt das Buchungsverhalten

Beispiel: Sie sind Inhaber eines Restaurants und kaufen am Anfang des Monats Lebensmittel für Ihren Betrieb. Bisher lief es so, dass Sie uns die Rechnung in einem großen Ordner mitgebracht haben und wir den Beleg unter dem Posten 5251 abspeichern mussten.

Was ist Candis?

Candis ist eine Software zur Automatisierung von Buchhaltungsvorgängen. Das Unternehmen wurde 2015 von einer vierköpfigen Entwicklergruppe gegründet und hat seitdem zahlreiche Preise gewonnen. Seit 2017 ist Candis offizieller Anbieter mit Datev-Schnittstelle und konnte finanzkräftige Investoren wie die Commerzbank und die Sparkasse von der Idee überzeugen.

Diesen Prozess übernimmt Candis in Zukunft. Das Programm erkennt bei der nächsten Buchhaltung den Posten 5251 für den Lebensmitteleinkauf und fügt ihn zur Buchhaltung hinzu. Zuordnungsprobleme sind damit Vergangenheit!

Test startet am 1. Dezember

Die papierlose Buchhaltung ist für uns ein logischer Schritt in Richtung moderne Kanzlei. Wir möchten unsere Prozesse in Zukunft weiter automatisieren, damit Sie Zeit sparen und sich um Ihr Unternehmen kümmern können.

Zunächst möchten wir das Programm vier Wochen lang testen und stellen es deshalb fünf ausgesuchten Mandanten zur Verfügung. Die sogenannte Boost-Phase startet am 1. Dezember. Wenn der Test erfolgreich ist, nehmen wir die Software in unser Portfolio auf.

21. November 2017 | Steuernews
Ihr persönlicher Beitrag von Redaktion