So bleibt der Ferienjob sozialversicherungsfrei

Unbegrenzt Geld verdienen im Ferienjob – das ist im Rahmen eines kurzfristigen Beschäftigungsverhältnisses möglich. Hierfür sind keine Sozialversicherungsabgaben zu zahlen. Allerdings gibt es eine Beschränkung.

Für Schüler gilt:
Die Dauer des Ferienjobs darf bei einer Arbeitswoche von mindestens 5 Tagen höchstens 3 Monate betragen.
Wer weniger als 5 Tage pro Woche arbeitet, darf insgesamt nicht länger als 70 Tage am Stück arbeiten.

Achtung: Wer das Arbeitsverhältnis berufsmäßig ausübt und mehr als 450 Euro im Monat verdient, übt keine geringfügige Beschäftigung mehr aus!
Wenn die Beschäftigung über diese kurze Zeitspanne hinaus fortgesetzt wird und bis zu 450 Euro Arbeitsentgelt im Monat gezahlt werden, gelten die Vorschriften für sogenannte Minijobs.

Für Arbeitgeber gilt:
Für Schüler, die nur in den Sommerferien arbeiten, müssen keine Beiträge für Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung eingezahlt werden.
Voraussetzung: Die Tätigkeit umfasst maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage. Wird eine dieser Grenzen überschritten, ist der Job versicherungspflichtig!

Eine Versicherungspflicht gilt auch dann, wenn der Job zwischen Beendigung der Schule und einer Berufsausbildung oder einem Freiwilligendienst ausgeübt wird. Der Schüler darf bis zu 450 Euro pro Monat verdienen, der Arbeitgeber zahlt Pauschalabgaben von 0 Prozent.

Tipp von Ihrem Steuerberater
Eine Abstimmung mit dem Steuerberater ist für Arbeitgeber in vielen Fällen vor Beginn des Arbeitsverhältnisses sinnvoll. Wir beraten Sie gern! Mit dem Thema Ferienjobs kennen wir uns übrigens bestens aus – wir vergeben nämlich selbst Ferienjobs für Schüler! Interesse? Wir freuen uns über eine Anfrage!