Ihr Steuerberater in Halberstadt bringt Arbeitgeber sicher durch die Lohnpfändung

Der Kredit für das Eigenheim, die Ratenzahlung für den neuen Kombi und der Unterhalt für die Kinder aus geschiedener Ehe: Viele Menschen in Deutschland überschulden sich jährlich mit mehreren Tausend Euro und geraten dadurch in Zahlungsschwierigkeiten.

Doch die Gläubiger möchten verständlicherweise nicht auf ihr Geld verzichten. Wenn das Lohneinkommen das einzige Vermögen der Schuldner ist, können die Gläubiger mit Hilfe einer Lohnpfändung Zugriff darauf nehmen. Dafür erwirkt der Gläubiger bei Gericht einen sogenannten Pfändungsbeschluss. Dadurch werden Sie als Arbeitgeber Drittschuldner.

Unsere Beratung im Falle einer Lohnpfändung

  • Hilfe bei Ermittlung der Pfändungsfreigrenze
  • Unterstützung bei Erklärungspflicht gegenüber Gläubiger
  • Korrekte Abtretung des pfändbaren Gehalts
  • Schutz vor Regressansprüchen des Mitarbeiters
  • Bewahren vor Schadenersatzansprüchen des Gläubigers

Bei einer Gehaltspfändung haben Sie als Arbeitgeber einige Pflichten. Wir unterstützen Sie bei allen Fragen und geben Ihnen gerne Tipps! 039264 95734 0

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Kapiteln:

Was bedeutet die Gehaltspfändung für mein Unternehmen?

Wenn Sie als Arbeitgeber einen Pfändungsbeschluss im Briefkasten haben, sind Sie plötzlich Drittschuldner und haben die Pflicht, einen pfändbaren Teil des Nettoarbeitseinkommens Ihres Mitarbeiters an den Vollstreckungsgläubiger abzutreten.

Gehaltspfändung: Wir errechnen den Pfändungsbetrag für Sie!

Die Höhe des Betrags müssen Sie als Arbeitgeber selbst bestimmen. Als Orientierung dient eine amtliche Pfändungstabelle. Doch Vorsicht: Schon kleine Rechenfehler können Sie teuer zu stehen kommen! Dem Arbeitnehmer darf nicht die Lebensgrundlage entzogen werden, deshalb gilt ein gesetzlicher Pfändungsschutz gegenüber Unterhaltsansprüchen von Ehegatten, Verwandten oder der Mutter eines nichtehelichen Kindes.

  • Damit Ihr Unternehmen nicht unter den Schulden Ihres Mitarbeiters leidet, unterstützt Sie unsere Lohnbuchhaltung bei der Ermittlung des pfändbaren Anteils.

Gehaltspfändung: Wir setzen Ihre Forderungen durch!

Sollten Sie Ihrem Mitarbeiter mit einem Arbeitnehmerkredit Geld zur Verfügung gestellt haben, so können Sie den Betrag gegen die Vollstreckungsforderung geltend machen. Das bedeutet: Sie haben trotz der Gehaltspfändung einen Anspruch auf die Rückzahlung der Kreditsumme.

Bei besonderen finanziellen Belastungen kann der pfändbare Anteil per Beschluss vom Gericht auch erhöht werden.

Ihr Steuerberater informiert:

Wenn mehrere Gläubiger Ansprüche auf die Gehaltspfändung anmelden und Sie Zweifel haben, an wen Sie nun den pfändbaren Anteil zu leisten haben, sollten Sie den pfändbaren Betrag beim Vollstreckungsgericht hinterlegen. Hier unterstützen wir Sie gerne mit unserer Steuerrechtsberatung!

Wieviel vom Gehalt wird gepfändet?

Wieviel vom Lohn Ihres Mitarbeiters gepfändet werden darf, ist gesetzlich geregelt. Der unpfändbare Grundbetrag liegt aktuell bei 1.133,80 Euro monatlich. Dieser Betrag erhöht sich, wenn der Schuldner gesetzliche Unterhaltspflichten erfüllt. Generell gilt: Je höher die Zahl der Unterhaltsberechtigten, desto höher auch der unpfändbare Betrag.

Durch diese Pfändungsfreigrenze soll sichergestellt werden, dass dem Schuldner im Falle einer Pfändung seines Einkommens immer noch ein Betrag zur Verfügung steht, der zur Sicherung seines Existenzminimums ausreicht.

Ihr Steuerberater informiert:

Bestimmte Bestandteile des Einkommens sind der Pfändung nicht – oder nur teilweise – unterworfen. Dazu zählen zum Beispiel Aufwandsentschädigungen, Gefahrenzulagen, Erziehungsgelder und Formen der Rentenleistungen.

Eine Pfändungstabelle des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz gibt Ihnen eine Übersicht über den pfändbaren Anteil des Gehalts Ihres Mitarbeiters.

Sie finden die Tabelle unter folgendem Link: Pfändungstabelle des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz