Steuererklärung erstellen in Halberstadt: Für Unternehmen und Privatpersonen

Wenn Ihr Auto nicht mehr anspringt oder die Heizung im Winter nicht richtig heizt, holen wir uns professionelle Unterstützung. Wir möchten ja schließlich, dass es möglichst schnell wieder funktioniert.

Auch eine Steuererklärung wird schnell zur großen Herausforderung, wenn Sie sich in Sachen Steuern nicht besonders gut auskennen. Das deutsche Steuerrecht gilt nicht umsonst als eines der kompliziertesten der Welt. Holen Sie sich professionelle Unterstützung von Ihrem Steuerberater und verschenken Sie nicht unnötig Geld!

Ihre Vorteile von der Steuererklärung bei Ihrem Steuerberater:

  • Sie sparen Zeit, die Sie für wichtigere Dinge nutzen können!
  • Sie können sicher sein, dass Sie kein Geld verschenken!
  • Sie riskieren keine hohen Nachzahlungen durch falsche Angaben!
  • Sie sind rechtlich abgesichert durch unsere professionelle Beratung!
  • Sie können sich auch in komplexen Steuerfällen auf unsere erfahrenen Mitarbeiter verlassen!

Lassen Sie die Steuererklärung von Ihrem Steuerberater erledigen!
Schenken Sie dem Finanzamt nicht unnötig Geld. Holen Sie sich Hilfe bei Ihrer Steuererklärung. Termin vereinbaren: 039264 95734 0.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Kapiteln:

Wie hilft mir der Steuerberater beim Jahresabschluss?

Das Ergebnis des Jahresabschlusses von Unternehmen ist in den Steuererklärungen zu erfassen. Dazu zählt zum Beispiel die Gewerbesteuer- und die Umsatzsteuererklärung.

Die Erstellung eines Jahresabschlusses ist sehr komplex und daher nur besonderen Berufsgruppen vorbehalten. Dazu zählt auch Ihr Steuerberater!

Unser Service für Sie:

  • Erstellung von Jahresabschlüssen!
  • Auswertung von Jahresabschlüssen!
  • Aufstellen einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung!

Wann muss ich eine Steuererklärung abgeben?

Jeder Freiberufler und Selbstständige ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Besonders Unternehmer haben oft Angst, bei den Angaben für das Finanzamt etwas falsch zu machen und möglicherweise eine hohe Summe nachzahlen zu müssen. Deshalb ist es sinnvoll, sich bei der Steuererklärung und beim Jahresabschluss vom Steuerberater unterstützen zu lassen!

Wann muss ich Einkommensteuer zahlen?

In der Einkommensteuererklärung werden alle Einnahmen zusammengefasst, die Sie als Person aus Miete, Pacht, Kapitalerträgen oder anderen Quellen bezogen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie selbstständig oder als angestellter Arbeitnehmer tätig sind. Diese Einnahmen werden den Freibeträgen und steuerlich absetzbaren Leistungen gegenübergestellt. Das Ergebnis ist die zu zahlende Steuerlast.

In Ihrer Eigenschaft als Unternehmer müssen Sie eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn Sie

  • Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb
  • Aus einer freiberuflichen Tätigkeit
  • Oder der Land- und Forstwirtschaft bezogen haben.

Die Abgabe einer Einkommensteuererklärung bedeutet nicht, dass Sie auch Einkommensteuer zahlen müssen. Liegen die Einkünfte unter dem jährlichen Grundfreibetrag (in 2018: 9.000,00 Euro pro Person), fallen keine Steuern an. Doch selbst wenn Sie unter diese Grenze fallen, sind Sie zur Anfertigung einer Einkommensteuererklärung verpflichtet!

Wann muss ich Umsatzsteuer zahlen?

Zur Zahlung einer Umsatzsteuer ist jeder Unternehmer verpflichtet, der im Inland eine Leistung gegen ein Entgelt ausführt. Davon betroffen sind also sowohl Selbstständige, Freiberufler als auch Gewerbebetriebe. Es gibt jedoch auch Berufsgruppen, die grundsätzlich von der Zahlung einer Umsatzsteuer befreit sind.

Ausgenommen von der Umsatzsteuer sind unter anderem:

  • Ärzte (mit Ausnahmen)
  • Versicherungsvertreter
  • Kleinunternehmen mit weniger als 17.500 Euro Umsatz im Jahr

Steuertipps von Ihrem Steuerberater:
Umsatzsteuervoranmeldungen müssen dann abgegeben werden, wenn Sie im Vorjahr Grenzen der Umsatzsteuerschuld überschritten haben. Beträgt die Umsatzsteuerschuld aus dem Vorjahr mehr als 7.500 Euro oder sind Sie Existenzgründer, müssen Sie monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen. Eine vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung wird fällig, wenn die Umsatzsteuerschuld im Vorjahr 1.000 bis 7.500 Euro betragen hat.

Wann muss ich Gewerbesteuer zahlen?

Jeder Gewerbebetrieb in Deutschland muss eine Gewerbesteuer zahlen. Als Unternehmer müssen Sie also eine entsprechende Steuererklärung beim Finanzamt abgeben, das wiederum den Steuermessbetrag festsetzt und den sogenannten Messbescheid an die Gemeinde schickt. Auf Grundlage dieses Bescheids legt die Gemeinde die Höhe der Gewerbesteuer fest.

Steuertipps von Ihrem Steuerberater:
Natürliche Personen und Personengesellschaften stehen bei der Gewerbesteuer Freibeträge in Höhe von 24.500 Euro zu. Der Freibetrag wird vom Gewerbeertrag abgezogen. Beispiel: Der Gewerbeertrag beträgt 24.500 Euro. Abzüglich des Freibetrags bleiben 0 Euro übrig, sodass der Gewerbetreibende keine Gewerbesteuer zahlen muss. Einer GmbH und Aktiengesellschaften stehen Freibeträge jedoch nicht zu.

Wann muss ich Körperschaftsteuer zahlen?

Bestimmte Körperschaften unterliegen der sogenannten Körperschaftsteuer, dazu zählen die GmbH und die AG. Die richtige Rechtsform Ihres Unternehmens kann großen Einfluss auf die Steuerabgaben haben. Sie beträgt 15% des zu versteuernden Einkommens und muss jährlich beim Finanzamt gemeldet werden.

Wann muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben?

Auch wenn Sie bereits in Rente sind, müssen Sie unter Umständen eine Steuererklärung abgeben. Nämlich dann, wenn Sie mit Ihren Einkünften den jährlichen Grundfreibetrag übersteigen. Im Jahr 2018 liegt der Grundfreibetrag bei 9.000 Euro, 2019 bei 9.168 Euro und 2020 bei 9.408 Euro. Wenn Sie sich mit einem Nebenjob die Rente etwas aufbessern möchten, sollten Sie den Freibetrag unbedingt beachten.

Ihre Steuererklärung – Ein Fall für den Steuerberater!
Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie zu den besten Rechtsformen für Ihr Unternehmen und helfen Ihnen bei allen notwendigen Formularen. Erstgespräch: 039264 95734 0.

Wie kann der Steuerberater mein Anlagenverzeichnis optimieren?

Im Anlagenverzeichnis können Sie alle Vermögenswerte aufführen, die Sie in Ihrem Unternehmen nutzen und die Sie im Jahr der Anschaffung nicht von der Steuer absetzen konnten.

Zu den Vermögenswerten im Anlagenverzeichnis zählen zum Beispiel:

  • Software
  • Maschinen
  • Computer
  • Pkw und Lkw
  • Geschäftseinrichtung
  • Drucker
  • Gebäude

Wirtschaftsgüter im Anlagevermögens abschreiben lassen

Wirtschaftsgüter, die Sie für Ihr Unternehmen angeschafft haben, gehören zum sogenannten Anlagevermögen. Das ist der Teil des Vermögens, der zum dauerhaften Geschäftsbetrieb dient und über einen längeren Zeitraum im Unternehmen verbleibt.

Die Anschaffungskosten von diesen Gütern dürfen Sie im Jahr des Kaufs nicht vollständig als Betriebsausgabe von Ihren Einnahmen abziehen – sie können die Kosten jedoch monatlich bzw. jährlich in der Steuererklärung angeben und über die Nutzungsdauer abschreiben lassen.

Wie lange ein Wirtschaftsgut durchschnittlich genutzt wird, können Sie der sogenannten AfA-Tabelle entnehmen. Diese Auflistung ist wichtig, um die Abschreibungsdauer festzulegen. Die AfA-Tabelle wird vom Bundesministerium für Finanzen herausgegeben. Zusätzlich gibt es für einige Branchen spezifische Afa-Tabellen, die vorrangig vor der allgemeinen Afa-Tabelle gelten.

Steuertipps von Ihrem Steuerberater
Wirtschaftsgüter mit einem Wert über 250 bis 800 Euro gelten als sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter und können komplett im Anschaffungsjahr abgesetzt werden.

Unsere Anlagenbuchführung für Ihr Unternehmen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt die Wirtschaftsgüter vom Zeitpunkt der Anschaffung bis zum Ausscheiden aus dem Unternehmen. In der Anlagenbuchführung geben wir jedem Wirtschaftsgut eine Nummer und zeigen Ihnen so, welche Güter aktuell noch abgeschrieben werden und welche bereits vollständig abgesetzt sind.

Das ist ein wichtiger Kennwert für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens. Wir behalten für Sie die Entwicklung des Anlagevermögens im Auge und geben Ihnen wichtige Tipps für sinnvolle Neuanschaffungen. So können Sie Ihren Betrieb gezielt mit neuen Maschinen modernisieren, wenn die alten Wirtschaftsgüter komplett abgesetzt sind.

Steuertipps von Ihrem Steuerberater
Bevor Sie ein Anlagegut verkaufen, fragen Sie nach dem aktuellen Buchwert des Anlagegutes. Je nach Höhe des Verkaufspreises können erhebliche Gewinne entstehen, die zu entsprechenden Steuerlasten führen.

Was muss ich beim Sonderfall Erbschafts- und Schenkungssteuererklärung beachten?

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer kann für die Erben oder die Beschenkten zu einer großen Belastung werden. Bei großen Steuerabgaben besteht die Gefahr, dass die Nachfolger das Unternehmen nicht fortführen können oder Immobilien verkaufen müssen.
Wir unterstützen Sie bei der Erbschaft- und Schenkungsteuererklärung und vermeiden hohe Steuerabgaben!

Schenkungssteuererklärung: Das müssen Sie wissen!

Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, bei jeder Schenkung bzw. bei jedem Erbfall eine Schenkung- bzw. Erbschaftsteuererklärung bei dem zuständigen Finanzamt einzureichen. In Sachsen-Anhalt wird die Erbschaft- und Schenkungsteuer zentral vom Finanzamt Staßfurt bearbeitet.

Sie sollten eine solche Steuererklärung unbedingt rechtzeitig anfertigen, denn die Notare und Finanzinstitutionen melden dem Finanzamt alle Schenkungen und Erbfälle. Somit kann es sein, dass das Finanzamt die Beschenkten und Erben nachträglich dazu auffordert, eine entsprechende Steuererklärung abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt ist es jedoch nur noch möglich, eine gewöhnliche Steuererklärung einzureichen. Das hat zur Folge, dass Sie mögliche steuerliche Vorteile nicht mehr nutzen können!

Dabei haben wir durchaus Möglichkeiten, die steuerliche Belastung bei einem Schenkungs- oder Erbfall zu reduzieren.

Freibeträge bei der Schenkung nutzen

In der Erbschafts- und Schenkungssteuer werden Freibeträge abhängig vom Verwandtschaftsgrad gewährt.

Freibeträge, Steuerklassen und Steuersätze für Schenkungen:

  • Für Ehegatten, Kind und Enkelkinder gelten die Steuerklasse I mit einem Steuersatz 7-30%

Freibeträge:

  • An den Ehegatten: 500.000 Euro
  • An das Kind: 400.000 Euro
  • An Enkelkinder: 200.000 Euro
  • An alle weiteren Personen 20.000 Euro

Die weiteren Personen sind der Steuerklasse III zuzuordnen mit Steuersätzen von 30 oder 50%. Die 30% sind bei Schenkungen bis 6,0 Mio Euro zu zahlen.

Diese Freibeträge können alle 10 Jahre erneut in Anspruch genommen werden, sodass die Steuerlast durch den richtigen Übertragungszeitpunkt optimiert werden kann.

Vergünstigungen bei der Übertragung von Betriebsvermögen

Zum Erhalt kleiner Unternehmen bestehen Begünstigungen bei der Besteuerung der Übertragung von Betriebsvermögen. Doch um diese Begünstigungen nutzen zu können, müssen sie rechtzeitig aktiv werden und sich mit uns in Verbindung setzen!

Denn sonst drohen Ihnen ungewollte Erbengemeinschaften, die einerseits die Zukunft Ihres Unternehmens gefährden und andererseits mögliche steuerliche Vorteile nutzlos machen!

Hierzu ein Beispiel:

Der Unternehmer Heinrich Müller ist unverheiratet und hat zwei Erwachsene Söhne, Heinz und Hubert. Heinz arbeitet schon einige Jahre im Unternehmen mit, sodass er grundsätzlich das Unternehmen erhalten und fortführen soll. Hubert hingegen hat kein Interesse an dem Unternehmen. Es wurden keine erbrechtlichen Vereinbarungen getroffen.

Entsprechend dem Gesetz, erben die Söhne Heinz und Hubert den Betrieb je zur Hälfte. Dies bedeutet, dass im 2. Schritt der Bruder Hubert seinem Bruder Heinz den halben Betrieb schenkt, damit er ihn weiterführen kann. Unter Geschwistern darf der Freibetrag nur in Höhe von 20.000 Euro abgezogen werden. Die Steuervergünstigungen sind nur unter engen Voraussetzungen übertragbar.

Güterstand trennen und Schenkungssteuer sparen

Ohne ehevertragliche Vereinbarungen leben Ehegatten im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Dieser Güterstand kann nur durch eine notarielle Beendigung, durch Ehescheidung oder durch den Tod eines Ehepartners aufgelöst werden. Bei Beendigung des Güterstandes entsteht in der Regel ein Zugewinnausgleich für einen Ehepartner

Steuertipps von Ihrem Steuerberater
Zugewinnausgleich bedeutet, dass der Partner, der in der Ehe weniger Vermögen erwirtschaftet hat, einen Anspruch auf Ausgleich dieser Differenz hat.

Dieser Zugewinnausgleich ist steuerfrei bei der Erbschaft- und Schenkungssteuer. Somit kann durch zeitweise Aufhebung des Güterstandes der Zugewinngemeinschaft ein steuerfreier Zugewinnausgleich zugunsten eines Ehepartners erzielt werden. Nach einer gewissen Zeit kann wieder in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft gewechselt werden. Dieses Vorgehensweise wird als Güterstandschaukel bezeichnet.

Hierzu ein Beispiel:

Die Partner Stefan und Sybille leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Stefan hat ein Vermögen von 1 Million Euro, Sybille hingegen besitzt kein Vermögen. Die Eheleute vereinbaren durch eine notarielle Beglaubigung Gütertrennung und anschließend sofort wieder eine Zugewinngemeinschaft. Dadurch erhält Sybille zum Ausgleich des Zugewinns 500.000 Euro steuerfrei.

Hilfe bei der Steuererklärung: Steuerberater SKG
Was 2017 und 2018 noch gültig war, kann sich 2019 schon wieder geändert haben. Jetzt professionelle Unterstützung bei der Steuererklärung und allen notwendigen Formularen holen: 039264 95734 0.