Terminservicestellen weiterhin im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Der – nach Meinung einiger Ärztevertreter – größte Unsinn ist uneingeschränkt im Gesetz geblieben: die Terminservicestellen! Damit soll erreicht werden, dass die gesetzlich versicherten Patienten innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin erhalten.

Das ist grundsätzlich wünschenswert, da in vielen Gebieten unerträglich lange Wartezeiten bei einigen Fachgruppen vorliegen. Eine sinnvolle Lösung ist es jedoch nicht. Es entstehen erhebliche Kosten, die letztendlich dem GKV-Arzt als Vergütung vorenthalten werden. Die Zeit wird es zeigen, ob der Gesetzgeber Recht behält. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung muss nämlich dem Bundesgesundheitsministerium jährlich berichten, ob und wie die Umsetzung in der Praxis funktioniert hat.

Auszug aus dem DATEV Mitglieder-Rundbrief, Branchenberatung Ärzte - Juni 2015, Foto ©Pixabay.com

03. Juli 2015 | Steuernews | Keine Schlagwörter vergeben