Weichen auf Zukunft: Erfolgreiche Unternehmensnachfolge

In der DATEV-Aktuell Ausgabe 04/2014 wurde in einem Beitrag „Vom Unternehmer zum Privatier“ der Prozess zur Unternehmensnachfolge beschrieben. Wir, die SKG Steuerberatungsgesellschaft mbH, haben dieses Modell erfolgreich in die Beratungspraxis integriert. Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht von Steffi Köchy-Gellfart aus der Ausgabe 05/2015.

„Unsere Kanzlei hat Ihren Sitz in der Börde in Sachsen-Anhalt. Nach der Wende wurden hier viele Firmen mit einem Lebensalter der Gründer zwischen 35 und 40 Jahre neu gegründet. Dies hat zur Folge, dass 25 Jahre später viele Unternehmensnachfolgen zur gleichen Zeit anstehen. Wir haben diesen Beratungsanlass erkannt und durch meine Weiterbildung zur Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.) haben wir uns in meiner Steuerberatungsgesellschaft auf das Thema spezialisiert.

Die Vorteile meiner Beratungsleistung sehe ich darin, dass ich aufgrund meiner Fachberater-Ausbildung über entsprechende Kenntnisse im Zivilrecht verfüge. Häufig besteht bereits eine langjährige Mandantenbeziehung, sodass die familiäre Situation bekannt ist. Aufgrund der vorhandenen Mandatskenntnisse und meiner Ausbildung kann ich gut die angebotenen programmtechnischen Lösungsvorschläge filtern und auf den Mandanten zugeschnittene Lösungen anbieten.

Je nach Beratungsanlass setze ich die DATEV-Programme Unternehmensbewertung pro, ERBEX Vermögensnachfolgegestaltung, Erbschaft- und Schenkungssteuer sowie Vertragsgestaltung- und management pro ein.

Besonders gut finde ich die Berechnungen von verschiedenen Gestaltungsalternativen in ERBEX Vermögensnachfolgegestaltung. Häufige Fragen meiner Mandanten sind beispielsweise, welche erbschaftsteuerlichen Belastungen aufgrund der vorliegenden erbrechtlichen Regelung entstehen und wie diese kurzfristig optimiert werden können. Solche Fragen kann ich gut mit dem Programm ERBEX Vermögensnachfolgegestaltung beantworten. Wenn sich beispielsweise die Ehegatten gegenseitig als Alleinerben einsetzen und die gemeinsamen Kinder als Schlusserben bestimmen wollen, kann ich mit Hilfe des Programmes die Belastungen aufgrund der bestehenden erbrechtlichen Regelung, sowie verschiedene Alternativen mit einer zusätzlichen Vermächtnislösung, berechnen.

Meine Mandanten finden es gut, dass sie sich auch mit diesen Fragestellungen an mich wenden können. Auch meine Mitarbeiter schätzen diese Beratungsleistung als Mehrwert für die Kanzlei. Eine Berufskollegin aus Magdeburg beauftragt mich zu diesen Themenkomplexen sogar bei ihren eigenen Mandanten. Hier führen wir die Mandantengespräche häufig gemeinsam und ich beantworte ihr und ihren Mandanten die auftretenden Fragen. Gegenseitiges Vertrauen und Mandatsschutz sind hier die Basis. Für sie ist der Vorteil, dass sie ihren Mandanten eine Lösung anbieten kann.

Ich werde aktiv meine Mandanten in der Altersgruppe auf diese Thematik im Jahresabschlussgespräch ansprechen. Wichtig ist mir zunächst, dass der Mandant weiß, dass wir ihn in diesen Fragen unterstützen können. Bei der Unternehmensnachfolge möchte ich immer das Ganze im Blick haben, sodass nicht immer das steuerliche Optimum möglich ist. Mir ist jedoch wichtig, dass das Unternehmen erhalten bleibt und die richtige Lösung für die Beteiligten gefunden wird.“

Ein Artikel von Steffi Köchy-Gellfart (DATEV-Aktuell, Ausgabe 05/2014)

14. Dezember 2015 | SKG Intern | Keine Schlagwörter vergeben